Montag, 17. Juni 2013

Tromsø

Für den heutigen Weg nach Tromsø entschieden wir uns für die Strecke über die E6. Auf die streckenmäßig kürzere Route unter Einschluss der Fähre Botnhamn-Brensholmen verzichteten wir wegen der regnerischen Wetteraussichten. Ohne besondere Ereignisse erreichten wir die größte Stadt Nordnorwegens. Bereits von weitem sahen wir einige Passagierschiffe liegen, die sich bei näherer Betrachtung als folgende herausstellten:
Nach dem Einchecken im Rica Ishavshotel, das 2012 von tripadvisor® zu Norwegens fünft-bestem Hotel gewählt wurde, sicherten wir uns einen der (völlig überteuerten, aber wohl auch "alternativlosen") Parkplätze gleich neben dem Hotel. Auf dem kurzen Fußweg zum Polarmuseum stärkten wir uns mit einer Wiener- und einer Baconpølse. In der äußerst interessanten und hervorragend aufbereiteten, von der Universität Tromsø betriebenen Ausstellung, die sich der Geschichte der Erforschung und wirtschaftlichen Nutzung der Polargebiete widmet, verbrachten wir über 2 Stunden - und wenn das Museum nicht um 19 Uhr geschlossen hätte, wären wir sicher noch länger geblieben. Zum Abschluss unternahmen wir noch einen Spaziergang durch das verregnete Tromsø.































Sonntag, 16. Juni 2013

Inselrundfahrt auf Senja

Der Tag begann mit einem ausgedehnten und reichhaltigen Frühstück, darunter hervorragender heißgeräucherter Lachs und äußerst schmackhafter, mit Orangenschalen und Nelken marinierter Sild. Mit dem Auto erkundeten wir dann einige der schönsten Orte der Insel - die erste Station war der Senjatroll, Der Senjatroll ist der größte Troll der Welt. Er ist 17,96 m hoch und 125.000 kg schwer. und wurde von dem einheimischen Künstler Leif Rubach geschaffen - ein kurioser Ort, liebevoll und phantasiereich gestaltet. Nur die Trolling Stones hatten leider noch Konzertpause ...
Entlang der nördlichen Küstenstraße 862, später auf der 861 und auf einigen Abstechern besuchten wir u.a. den Rastplatz Tungeneset, wo die "Zähne des Teufels" zu sehen sind, den kleinen Touristenort Mefjordvær und das hübsche, auf einer kleinen Insel gelegene Fischerdorf Husøy. Hier halten Leinen die Holzhäuser am Platz, was wohl ein Hinweis auf das harte Klima ist. Schon recht spät kamen wir nach Gibostad, einem alten Handelsplatz. Ein zufällig anwesender Einheimischer führt uns durch die in ehrenamtlicher Arbeit restaurierte Smia (Schmiede) und zeigt uns die anderen Gebäude des Ensembles. Dabei erzählt er von der "guten alten Zeit" (bis in die 1950er und 60er), als in Gibostad noch die Hurtigruten-Schiffe anlegten und hier an der Brygge geschäftiges Treiben herrschte. Zurück in unserer "Ferienwohnung" gab es noch ein kleines Abendbrot und ein Arctic Beer. Die Mitternachtssonne hatte sich wieder hinter Wolken versteckt.